Gerichtsmedizin Aktuell

10.05.2005
Eines der europäischen Zentren des DNA-Profiling zu sein, diesem Ruf wird das Institut für Gerichtsmedizin der Medizinischen Universität Innsbruck derzeit wieder gerecht: Die Innsbrucker Forscher spielen eine Schlüsselrolle bei der Identifizierung der bei der Flutkatastrophe in Südasien umgekommenen Europäer. Vorgestern sind in Innsbruck die ersten Proben zur Untersuchung eingetroffen.
05.10.2004
In Würdigung seiner herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten wurde Prof. Walther Parson vom Institut für Gerichtliche Medizin mit dem Preis der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin ausgezeichnet. Die Ehrung fand im Rahmen der 83. Jahrestagung der Gesellschaft in Göttingen statt, wo das dortige Institut für Rechtsmedizin sein hundertjähriges Bestehen feiern konnte.
12.08.2004
Müde aber wohlbehalten schlossen die Innsbrucker Biologen Günter Köck und Harald Niederstätter ihre Forschungsreise in den hohen Norden Kanadas ab. Zehn Tage lang haben sie in arktischen Seen Saiblinge gefangen und Sedimentbohrungen vorgenommen. Mit Harald Niederstätter war ein DNA-Experte des Innsbrucker Instituts für Gerichtliche Medizin mit dabei.
04.05.2004
Univ.-Prof. Dr. Walter Rabl von der Medizinischen Universität Innsbruck wurde vor kurzem zum Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Gerichtliche Medizin gewählt. Er wird diese Funktion am 1. April antreten und für drei Jahre innehaben. In dieser Zeit möchte Rabl auf eine Harmonisierung der Arbeit der gerichtsmedizinischen Institute in Österreich hinwirken.
23.04.2004
Im Beisein zahlreicher Medienvertreter wurden gestern die Ergebnisse der Untersuchung des Knochenfunds vom Nanga Parbat präsentiert. Mit einer aufwändigen DNA-Analyse sollte gezeigt werden, dass das Fundobjekt von Messners 1970 verunglücktem Bruder Günther stammt. Um die Ereignisse am berühmten Himalaja-Gipfel rankten sich bisher zahllose Mythen, die nun offensichtlich ein Ende finden.
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