Gerichtsmedizin Aktuell

26.03.2012
Die Bedeutung der Analyse der mitochondrialen DNA und des nicht kodierenden Bereichs des Y-Chromosoms spiegelt sich in der stetig wachsenden Zahl an wissenschaftlichen Publikationen in verschiedenen Forschungsfeldern wider. Umso wichtiger ist der kontinuierliche Austausch zwischen Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen.
08.02.2012
Am Institut für Gerichtliche Medizin Innsbruck konnten erfolgreiche DNA-Untersuchungen an jenen Gebeinen durchgeführt werden, die dem Babenberger Markgrafen Leopold III., seiner zweiten Frau Agnes von Waiblingen und seinem erstgeborenen Sohn Adalbert zugeordnet sind. Trotz widersprüchlicher Quellenlage galt Adalbert bislang als Sohn aus einer früheren Ehe, was Auswirkungen auf die Nachfolge Leopolds hatte. Umso überraschender sind nun die DNA-Ergebnisse, die eindeutig belegen, dass Agnes die leibliche Mutter von Adalbert war, eine korrekte Zuordnung der Proben vorausgesetzt.
17.11.2010
Mit der Nominierung zum aktiven Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina darf sich der Innsbrucker Gerichtsmediziner ao.Univ.-Prof. Dr. Walther Parson über eine besonders renommierte Auszeichnung freuen. Die älteste naturwissenschaftlich-medizinische Gesellschaft Deutschlands wählt ausschließlich hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Disziplinen in ihre Reihen.
19.05.2010
Erfolgreiche Zusammenarbeit von Gerichtsmedizin Innsbruck und INTERPOL bei weltweiter Plattform für DNA-Datenaustausch. Die Gerichtsmedizin Innsbruck hat im Auftrag von INTERPOL einen Film produziert, der die Entscheidungsträger in den 188 INTERPOL-Mitgliedsländern für den nationalen und internationalen Austausch von DNA-Daten motivieren soll.
20.10.2009
For the 4th EMPOP meeting we are very happy to return to Berlin, where Lutz has kindly invited us for the first time in 2004 when mtDNA joined with Y to form the “Haploid DNA markers in forensics”. For the upcoming meeting we have two main topics in mind, the presentation of new features of the EMPOP 2 website and presentations on new mtDNA population studies. Our field still observes the lack of representative mtDNA population data for numerous regions worldwide. We are also aware of the requirements to continuously optimize our technical platforms to meet the forensic developments. You are kindly invited to submit abstracts with your recent population genetic studies and technological developments to contribute to interesting discussions at the meeting.
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