Institute of Legal Medicine, Innsbruck Medial University
Institute of Legal Medicine, Innsbruck Medical University
Director Richard Scheithauer, PhD
Muellerstraße 44
6020 Innsbruck, Austria
Phone +43 512 9003 70600
Fax +43 512 9003 73600
E-Mail gmi@i-med.ac.at
Erfolgreiche Zusammenarbeit von Gerichtsmedizin Innsbruck und INTERPOL bei weltweiter Plattform für DNA-Datenaustausch. Die Gerichtsmedizin Innsbruck hat im Auftrag von INTERPOL einen Film produziert, der die Entscheidungsträger in den 188 INTERPOL-Mitgliedsländern für den nationalen und internationalen Austausch von DNA-Daten motivieren soll.
Die Suche nach dem Unbekannten - das ist Thema des Forschungsprojekts dnatox, das von der Gerichtsmedizin der Medizinischen Universität Innsbruck unter Mitwirkung des österreichischen Bundeskriminalamts und des Umweltbundesamts durchgeführt und von der CEMIT GmbH, Innsbruck, gemanagt wird. Kürzlich fand das erste Partnertreffen in Wien statt, bei dem nach einem Jahr Laufzeit des Projekts erste Forschungsergebnisse präsentiert wurden.
Ein vierköpfiges ExpertInnen-Team der Gerichtsmedizin Innsbruck (GMI) konnte einen Großteil der Knochenteile und Zähne von mutmaßlichen Opfern der Militärdiktatur von Augusto Pinochet, die von chilenischen Behörden im Sommer übergebenen wurden, analysieren und einige sogar identifizieren.
Das Gerichtsmedizinische Institut in Innsbruck konnte die Identität der im August 2007 in Jekaterinburg (Russland) gefundenen Gebeinsreste klären. "Die Ergebnisse unserer DNA-Analysen beweisen, dass die im vergangenen Jahr gefundenen Gebeine den beiden bislang vermissten Zarenkindern zuzuordnen sind. Es handelt sich um Gebeine des Kronprinzen Alexei und seiner Schwester Maria", erklärt a. Univ. Prof. Dr. Walter Rabl, stellvertretender Direktor des Instituts für Gerichtliche Medizin an der Medizinischen Universität in Innsbruck.
