Gerichtsmedizin Aktuell

16.07.2008
Das Gerichtsmedizinische Institut in Innsbruck konnte die Identität der im August 2007 in Jekaterinburg (Russland) gefundenen Gebeinsreste klären. "Die Ergebnisse unserer DNA-Analysen beweisen, dass die im vergangenen Jahr gefundenen Gebeine den beiden bislang vermissten Zarenkindern zuzuordnen sind. Es handelt sich um Gebeine des Kronprinzen Alexei und seiner Schwester Maria", erklärt a. Univ. Prof. Dr. Walter Rabl, stellvertretender Direktor des Instituts für Gerichtliche Medizin an der Medizinischen Universität in Innsbruck.
10.07.2008
Die ExpertInnen der Innsbrucker Gerichtsmedizin lösen mit High-Tech-Analyse-Methoden aufsehenerregende historische Rätsel. Der genetische Code von Friedrich von Schiller wurde entschlüsselt. 90 Jahre nach ihrer Ermordung wurden die Gebeine der russischen Zarenfamilie untersucht.
06.05.2008
Mit der DNA-Analyse der sterblichen Überreste von zwei möglichen Kindern des russischen Zaren Nikolaus II. beschäftigt sich zur Zeit das Institut für Gerichtliche Medizin in Innsbruck. Unterstützt werde das Team von zwei russischen Wissenschafterinnen des gerichtsmedizinischen Instituts in Sverdlovsk, erklärte der Direktor des Tiroler Instituts, Univ.-Prof. Richard Scheithauer am Montag der APA.
21.03.2008
Den diesjährigen Mattauch-Herzog Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie (DGMS) erhielt Dozent Herbert Oberacher vom Institut für Gerichtliche Medizin. Der renommierte Forschungspreis wird für hervorragende wissenschaftliche Leistungen in der modernen Massenspektrometrie vergeben und ist mit 12.500 Euro dotiert. Die Verleihung fand vor kurzem im Rahmen der Jahrestagung der DGMS in Gießen, Deutschland, statt.
17.12.2007
Am Institut für Gerichtliche Medizin werden neue Wege der forensischen DNA-Analyse beschritten. Den Innsbrucker Wissenschaftlern um Prof. Walther Parson und Dr. Herbert Oberacher gelang es, das traditionell mit Kapillargelelektrophorese durchgeführte "DNA-Fingerprinting" durch die Kopplung der Flüssigkeitschromatographie mit der Massenspektrometrie zu revolutionieren. Sie berichten darüber in der renommierten Zeitschrift Human Mutation.
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