DNA-Analyse versetzt Babenberger-Forschung in Unruhe

Am Institut für Gerichtliche Medizin Innsbruck konnten erfolgreiche DNA-Untersuchungen an jenen Gebeinen durchgeführt werden, die dem Babenberger Markgrafen Leopold III., seiner zweiten Frau Agnes von Waiblingen und seinem erstgeborenen Sohn Adalbert zugeordnet sind. Trotz widersprüchlicher Quellenlage galt Adalbert bislang als Sohn aus einer früheren Ehe, was Auswirkungen auf die Nachfolge Leopolds hatte. Umso überraschender sind nun die DNA-Ergebnisse, die eindeutig belegen, dass Agnes die leibliche Mutter von Adalbert war, eine korrekte Zuordnung der Proben vorausgesetzt.

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Walther Parson zum aktiven Leopoldina-Mitglied gewählt

Mit der Nominierung zum aktiven Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina darf sich der Innsbrucker Gerichtsmediziner ao.Univ.-Prof. Dr. Walther Parson über eine besonders renommierte Auszeichnung freuen. Die älteste naturwissenschaftlich-medizinische Gesellschaft Deutschlands wählt ausschließlich hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Disziplinen in ihre Reihen.

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Der Interpol DNA Gateway - weltweiter DNA Datenaustausch

Erfolgreiche Zusammenarbeit von Gerichtsmedizin Innsbruck und INTERPOL bei weltweiter Plattform für DNA-Datenaustausch. Die Gerichtsmedizin Innsbruck hat im Auftrag von INTERPOL einen Film produziert, der die Entscheidungsträger in den 188 INTERPOL-Mitgliedsländern für den nationalen und internationalen Austausch von DNA-Daten motivieren soll.

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4th Int. EMPOP Meeting, Berlin 2010

For the 4th EMPOP meeting we are very happy to return to Berlin, where Lutz has kindly invited us for the first time in 2004 when mtDNA joined with Y to form the “Haploid DNA markers in forensics”. For the upcoming meeting we have two main topics in mind, the presentation of new features of the EMPOP 2 website and presentations on new mtDNA population studies. Our field still observes the lack of representative mtDNA population data for numerous regions worldwide. We are also aware of the requirements to continuously optimize our technical platforms to meet the forensic developments. You are kindly invited to submit abstracts with your recent population genetic studies and technological developments to contribute to interesting discussions at the meeting.

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dnatox; neue Methoden zum Aufspüren von Giften und zum DNA-Profiling

Die Suche nach dem Unbekannten - das ist Thema des Forschungsprojekts dnatox, das von der Gerichtsmedizin der Medizinischen Universität Innsbruck unter Mitwirkung des österreichischen Bundeskriminalamts und des Umweltbundesamts durchgeführt und von der CEMIT GmbH, Innsbruck, gemanagt wird. Kürzlich fand das erste Partnertreffen in Wien statt, bei dem nach einem Jahr Laufzeit des Projekts erste Forschungsergebnisse präsentiert wurden.

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Erfolgreiche Identifikation von Pinochet-Opfern

Ein vierköpfiges ExpertInnen-Team der Gerichtsmedizin Innsbruck (GMI) konnte einen Großteil der Knochenteile und Zähne von mutmaßlichen Opfern der Militärdiktatur von Augusto Pinochet, die von chilenischen Behörden im Sommer übergebenen wurden, analysieren und einige sogar identifizieren.

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Lange Nacht der Forschung 2008

Die Innsbrucker Gerichtsmediziner lösen mit High-Tech-Analyse-Methoden aufsehenerregende historische Rätsel. Der genetische Code von Friedrich von Schiller wurde entschlüsselt. 90 Jahre nach ihrer Ermordung wurden fragliche Gebeinfunde der russischen Zarenfamilie untersucht. Über die Ergebnisse wird in der Langen Nacht der Forschung berichtet.

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DNA-Analysen in Tirol klären Identität von zwei Zarenkindern

Das Gerichtsmedizinische Institut in Innsbruck konnte die Identität der im August 2007 in Jekaterinburg (Russland) gefundenen Gebeinsreste klären. “Die Ergebnisse unserer DNA-Analysen beweisen, dass die im vergangenen Jahr gefundenen Gebeine den beiden bislang vermissten Zarenkindern zuzuordnen sind. Es handelt sich um Gebeine des Kronprinzen Alexei und seiner Schwester Maria”, erklärt a. Univ. Prof. Dr. Walter Rabl, stellvertretender Direktor des Instituts für Gerichtliche Medizin an der Medizinischen Universität in Innsbruck.

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