DNA-Test in Tirol soll Identität der Zarenkinder klären

Mit der DNA-Analyse der sterblichen Überreste von zwei möglichen Kindern des russischen Zaren Nikolaus II. beschäftigt sich zur Zeit das Institut für Gerichtliche Medizin in Innsbruck. Unterstützt werde das Team von zwei russischen Wissenschafterinnen des gerichtsmedizinischen Instituts in Sverdlovsk, erklärte der Direktor des Tiroler Instituts, Univ.-Prof. Richard Scheithauer am Montag der APA. Ein Ergebnis erwarte man sich in zwei bis drei Monaten.

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Preis für effizientes Verfahren zur DNA-Analyse

Den diesjährigen Mattauch-Herzog Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie (DGMS) erhielt Dozent Herbert Oberacher vom Institut für Gerichtliche Medizin. Der renommierte Forschungspreis wird für hervorragende wissenschaftliche Leistungen in der modernen Massenspektrometrie vergeben und ist mit 12.500 Euro dotiert. Die Verleihung fand vor kurzem im Rahmen der Jahrestagung der DGMS in Gießen, Deutschland, statt.

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Revolution in CSI

Am Institut für Gerichtliche Medizin werden neue Wege der forensischen DNA-Analyse beschritten. Den Innsbrucker Wissenschaftlern um Prof. Walther Parson und Dr. Herbert Oberacher gelang es, das traditionell mit Kapillargelelektrophorese durchgeführte “DNA-Fingerprinting” durch die Kopplung der Flüssigkeitschromatographie mit der Massenspektrometrie zu revolutionieren. Sie berichten darüber in der renommierten Zeitschrift Human Mutation.

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Topförderung für Naturwissenschaftlerin

Die Molekularbiologin und Mathematikerin Anita Brandstätter, Universitätsassistentin am Institut für Gerichtliche Medizin, erhielt vor kurzem vom österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) ein Elise-Richter-Stipendium zugesprochen. Mit dem neuen Programm sollen Wissenschaftlerinnen für die Bewerbung um eine in- oder ausländische Professur qualifiziert werden.

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In europäisches Gremium gewählt

Der Molekularbiologe Prof. Walther Parson vom Institut für Gerichtliche Medizin wurde in das Komitee der European Academy of Forensic Sciences (EAFS) gewählt. Dieses besteht derzeit aus neun Mitgliedern, die für die verschiedenen forensischen Forschungsschwerpunkte innerhalb Europas stehen. Prof. Parson vertritt dabei die forensische Molekularbiologie. Damit unterstreicht das Innsbrucker Institut seine internationale Stellung in der forensischen Molekularbiologie.

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Minister Platter dankt Gerichtsmedizin

Innenminister Günther Platter dankte am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz dem Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck unter der Leitung von Prof. Richard Scheithauer für die hervorragende Zusammenarbeit bei den Ermittlungen im Fall der Innsbrucker Babyleichen. Die durchgeführten DNA-Analysen brachten entscheidende Hinweise für die Aufklärung des Falles.

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Einer der besten Lehrbetriebe Österreichs

Als erste universitäre Einrichtung wurde das Institut für Gerichtliche Medizin in Innsbruck zu einem der besten Lehrbetriebe Österreichs gekürt. Lehrlingskoordinator Karl-Heinz Pramstrahler nahm vergangene Woche bei der Abschlussgala des von Wirtschaftsministerium und Wirtschaftskammer ausgeschriebenen Wettbewerbs in Wien die Auszeichnung entgegen.

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Lehrlingsausbildung verbessert

Die fundierte Lehrlingsausbildung war von Beginn an ein wichtiges Anliegen des Betriebsrates für das Allgemeine Universitätspersonal. Das Ziel war klar definiert: Das Niveau sollte an das des Instituts für Gerichtliche Medizin angepasst werden, dessen junge Kolleginnen und Kollegen bereits wiederholt für ihre Leistungen ausgezeichnet wurden. Dazu ernannte nun Vizerektorin Prof.in Margarethe Hochleitner Amtsdirektor Karl-Heinz Pramstrahler zum Lehrlingskoordinator.

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Mitochondriale DNA Datenbank eröffnet

Nach siebenjähriger Entwicklung ist die EMPOP Datenbank, eine internationale wissenschaftliche Datenbank für mitochondriale DNA seit Mitte Oktober online. Die vom Innsbrucker Institut für Gerichtliche Medizin betreute Datenbank ist allen Wissenschaftern zugänglich und nicht nur für Gerichtsmediziner von Interesse, sondern speziell auch für Populations- und Humangenetiker.

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