Erfolgreiche Identifikation von Pinochet-Opfern

Ein vierköpfiges ExpertInnen-Team der Gerichtsmedizin Innsbruck (GMI) konnte einen Großteil der Knochenteile und Zähne von mutmaßlichen Opfern der Militärdiktatur von Augusto Pinochet, die von chilenischen Behörden im Sommer übergebenen wurden, analysieren und einige sogar identifizieren.

[Mehr]

Lange Nacht der Forschung 2008

Die Innsbrucker Gerichtsmediziner lösen mit High-Tech-Analyse-Methoden aufsehenerregende historische Rätsel. Der genetische Code von Friedrich von Schiller wurde entschlüsselt. 90 Jahre nach ihrer Ermordung wurden fragliche Gebeinfunde der russischen Zarenfamilie untersucht. Über die Ergebnisse wird in der Langen Nacht der Forschung berichtet.

[Mehr]

DNA-Analysen in Tirol klären Identität von zwei Zarenkindern

Das Gerichtsmedizinische Institut in Innsbruck konnte die Identität der im August 2007 in Jekaterinburg (Russland) gefundenen Gebeinsreste klären. “Die Ergebnisse unserer DNA-Analysen beweisen, dass die im vergangenen Jahr gefundenen Gebeine den beiden bislang vermissten Zarenkindern zuzuordnen sind. Es handelt sich um Gebeine des Kronprinzen Alexei und seiner Schwester Maria”, erklärt a. Univ. Prof. Dr. Walter Rabl, stellvertretender Direktor des Instituts für Gerichtliche Medizin an der Medizinischen Universität in Innsbruck.

[Mehr]

DNA-Test in Tirol soll Identität der Zarenkinder klären

Mit der DNA-Analyse der sterblichen Überreste von zwei möglichen Kindern des russischen Zaren Nikolaus II. beschäftigt sich zur Zeit das Institut für Gerichtliche Medizin in Innsbruck. Unterstützt werde das Team von zwei russischen Wissenschafterinnen des gerichtsmedizinischen Instituts in Sverdlovsk, erklärte der Direktor des Tiroler Instituts, Univ.-Prof. Richard Scheithauer am Montag der APA. Ein Ergebnis erwarte man sich in zwei bis drei Monaten.

[Mehr]

Preis für effizientes Verfahren zur DNA-Analyse

Den diesjährigen Mattauch-Herzog Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie (DGMS) erhielt Dozent Herbert Oberacher vom Institut für Gerichtliche Medizin. Der renommierte Forschungspreis wird für hervorragende wissenschaftliche Leistungen in der modernen Massenspektrometrie vergeben und ist mit 12.500 Euro dotiert. Die Verleihung fand vor kurzem im Rahmen der Jahrestagung der DGMS in Gießen, Deutschland, statt.

[Mehr]

Revolution in CSI

Am Institut für Gerichtliche Medizin werden neue Wege der forensischen DNA-Analyse beschritten. Den Innsbrucker Wissenschaftlern um Prof. Walther Parson und Dr. Herbert Oberacher gelang es, das traditionell mit Kapillargelelektrophorese durchgeführte “DNA-Fingerprinting” durch die Kopplung der Flüssigkeitschromatographie mit der Massenspektrometrie zu revolutionieren. Sie berichten darüber in der renommierten Zeitschrift Human Mutation.

[Mehr]

Topförderung für Naturwissenschaftlerin

Die Molekularbiologin und Mathematikerin Anita Brandstätter, Universitätsassistentin am Institut für Gerichtliche Medizin, erhielt vor kurzem vom österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) ein Elise-Richter-Stipendium zugesprochen. Mit dem neuen Programm sollen Wissenschaftlerinnen für die Bewerbung um eine in- oder ausländische Professur qualifiziert werden.

[Mehr]

In europäisches Gremium gewählt

Der Molekularbiologe Prof. Walther Parson vom Institut für Gerichtliche Medizin wurde in das Komitee der European Academy of Forensic Sciences (EAFS) gewählt. Dieses besteht derzeit aus neun Mitgliedern, die für die verschiedenen forensischen Forschungsschwerpunkte innerhalb Europas stehen. Prof. Parson vertritt dabei die forensische Molekularbiologie. Damit unterstreicht das Innsbrucker Institut seine internationale Stellung in der forensischen Molekularbiologie.

[Mehr]

Minister Platter dankt Gerichtsmedizin

Innenminister Günther Platter dankte am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz dem Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck unter der Leitung von Prof. Richard Scheithauer für die hervorragende Zusammenarbeit bei den Ermittlungen im Fall der Innsbrucker Babyleichen. Die durchgeführten DNA-Analysen brachten entscheidende Hinweise für die Aufklärung des Falles.

[Mehr]