DNA in Forensics 2012; 5. Internationales EMPOP Meeting und 8. Forensic Y-User Workshop

DNA in Forensics 2012; 5. Internationales EMPOP Meeting und 8. Forensic Y-User Workshop

Die Bedeutung der Analyse der mitochondrialen DNA und des nicht kodierenden Bereichs des Y-Chromosoms spiegelt sich in der stetig wachsenden Zahl an wissenschaftlichen Publikationen in verschiedenen Forschungsfeldern wider. Umso wichtiger ist der kontinuierliche Austausch zwischen Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen.

Internationale Meetings bieten eine optimale Plattform, Ideen in einem interdisziplinären Kontext zu diskutieren, Kooperationen zu bilden und bestehende weiterzuentwickeln. Im Fach Gerichtsmedizin blicken wir mittlerweile auf eine Tradition derartiger Veranstaltungen zurück. Nach drei erfolgreichen Forensic Y Chromosome User Workshops in den Jahren 1996 bis 2002 wurde 2004 das erste gemeinsame Meeting Haploid Markers in Forensics mit beiden Schwerpunkten - mitochondriale sowie Y chromosomale DNA - an der Charté in Berlin abgehalten. Darauf folgte 2006 DNA in Forensics in Innsbruck, das 2008 in Ancona weitergeführt wurde. Unsere Meetings zeichnen sich durch einen definierten Themenschwerpunkt aus, der aus den Bedürfnissen von Wissenschaftlern und Anwendern resultiert. So widmeten wir uns in unserem Meeting 2011 in Berlin der biostatistischen Bewertung haploider Marker in der Forensik.

Nach sechs Jahren laden wir nun wieder nach Innsbruck zu DNA in Forensics 2012 mit dem Motto “Exploring the Phylogenies”. Haploide Marker werden entlang einer Phylogenie vererbt und hinterließen Spuren in der menschlichen Besiedelungsgeschichte, die heute noch sichtbar sind. Die spezifischen Vererbungsmuster der uniparentalen Marker sind es auch, mit denen forensische Wissenschaftler geographische Landkarten haploider Erblinien entwerfen und die sie nutzen, um die Qualität von publizierten DNA-Daten zu überprüfen.

DNA in Forensics 2012

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