Zum 7. Mal „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“

Zum 7. Mal „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“

Das Institut für Gerichtliche Medizin erhielt am 25.10.2019 bereits zum siebten Mal das Prädikat „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“. Seit 2002 werden die strengen Maßstäbe für diese Auszeichnung erfüllt und das Prädikat alle drei Jahre vom Land Tirol verlängert. Das Ziel dieser Initiative ist es, den Qualitätswettbewerb unter den Lehrbetrieben zu fördern und Aufmerksamkeit für die Bedeutung einer guten Lehrlingsausbildung zu schaffen.

Am Institut für Gerichtliche Medizin werden Lehrlinge in den Bereichen Labortechnik-Chemie sowie Informationstechnologie-Technik ausgebildet. Die Lehre für Labortechnik-Chemie sowie für Informationstechnologie-Technik dauert jeweils 3,5 Jahre. Das Arbeiten in einem nach der internationalen Norm EN ISO 17025:2017 akkreditierten Prüflabor gehört zu den Aufgaben der Lehrlinge. Hier unterstützen sie Fachkräfte bei der Analyse von biologischen Proben wie Blut und Harn auf Suchtmittel, Medikamente und Alkohol und leisten so einen wichtigen Beitrag für Fragestellungen der klinischen Medizin, aber auch bei der Untersuchung von Kriminal- und Verkehrsdelikten. Zusätzlich nutzen zurzeit zwei Labortechnik-Chemie Lehrlinge die Möglichkeit zur Lehre mit Matura.

Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb

Im Beisein der Landesrätinnen Renate Palfrader und Patrizia Zoller-Frischauf, Vertretern der der Wirtschaftskammer Tirol und der Kammer für Arbeiter und Angestellte wurde die Anerkennung zum Ausgezeichneten Tiroler Lehrbetrieb am 06.11.2019 im Rahmen eines Festakts im Tiroler Landhaus verliehen. Mit der diesjährigen Verleihung erhöht sich die Anzahl der ausgezeichneten Tiroler Lehrbetriebe auf insgesamt 188.

„Zu den strengen Maßstäben für die Erstverleihung und die Verlängerung der Auszeichnung gehört neben der Organisation und der genauen Dokumentation der Ausbildung auch, dass der Lehrbetrieb über einen längeren Zeitraum tatsächlich erfolgreich Lehrlinge ausbildet“, erklärt Dr.in Birthe Schubert vom Institut für Gerichtliche Medizin, die neben Institutsvorstand o.Univ.Prof. Dr. Richard Scheithauer, Ing. Martin Pircher BSc, David Moritz und Stefan Troger mitverantwortlich für die erfolgreiche Lehrlingsausbildung ist und als Lehrlingskoordinatorin der Medizinischen Universität Innsbruck das hohe Niveau der Lehrlingsausbildung auch inneruniversitär und institutsübergreifend sicherstellt.

Jeder Tiroler Lehrbetrieb kann bei der Wirtschaftskammer einen entsprechenden Antrag stellen. Nach einem umfangreichen Verfahren und Überprüfung des Betriebs in Kooperation mit der Arbeiterkammer erfolgt die Verleihung schließlich auf Vorschlag einer Jury nach Beschluss der Tiroler Landesregierung.